Wie wir auf den Hund - nein, "Kromi" gekommen sind

Die Vorgeschichte

Da muss ich ein wenig ausholen. Wir, die Familie Sernau, (Helmut und Sabine) hatten davor eine wirklich zauberhafte Westhighland-White-Terrier-Hündin (Westi).

 

Sie war vom Welpenalter an bei uns, wir erlebten viele gemeinsame, glückliche Stunden mit Ihr bis sie nach ca. 14 ½ Jahren leider über die Regenbogenbrücke gehen musste.

 

Unsere Traumhündin „Trixie“ ist und bleibt unvergessen.

 

Nachdem wir unser Familienmitglied verloren hatten, wollten wir zunächst überhaupt keinen Hund mehr. Zu groß war der Schmerz. Auch, wollten wir uns zunächst darüber klar werden, ob wir wieder die Verantwortung für einen Hund übernehmen können und wollen.

 

Denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Ich meine, jeder, der ein Hund bei sich aufnimmt, sollte sich bewusst sein, dass es auch negative Aspekte gibt, die Einschränkungen bedeuten.

 

Egal, ob es das Gassigehen bei jedem Wetter ist, manche Aktivitäten / Hobbies, die man mit Hund nicht ausüben kann, auch mal extra Putzen, Hundefuttereinkauf, … und auch die zusätzlichen Kosten sollten nicht unberücksichtigt bleiben.

 

Und ja, ein Hund ist KEIN Stofftier, welches man so einfach wieder „umtauschen“ oder abgeben kann, wenn er zuviel Arbeit macht. Ein Hund hat auch Gefühle, er oder sie will geliebt werden und gibt diese Liebe vielfach zurück. Und ein Hund ist vergleichbar mit einem Kind.

Er lebt i.d.R. fast genauso lange in der Familie, meist zwischen 10-15 Jahre.

 

Obwohl wir bereits Hundehalter waren, wollten wir uns ganz sicher sein, das Richtige zu tun. Verantwortung für die eigene Entscheidung, so nenne ich es.

 

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, dem empfehle ich sich genau zu überlegen, ob er die gesamte (Lebens)Zeit für die Fellnase da sein kann und will.

 

Hunde zu lieben, kann manchmal auch heißen, auf die Anschaffung zu verzichten!

Und zwar egal, welche Rasse! Zumindest ist das meine / unsere Meinung.

Die Kromi-Entscheidung

Nach gut 1 Jahr waren wir mit unserer Entscheidung soweit.

Ja, wir können (und wollen) nicht ohne Hund leben!

 

Welche Rasse? Die Grundüberlegung war noch recht leicht.

 

Unser Wunschhund sollte größer sein als unsere verstorbene Trixie, dennoch noch „handlich“, sodass der Hund noch getragen u. gehalten werden kann. (auch von mir als Frau).

Also ca. kniehoch, verschmust und anhänglich u. eben ein liebes Aussehen haben.

 

Unser Wunsch ist es, eine fitte und agile neue Fellnase zu haben, die uns bei (fast) allen Aktivitäten begleiten kann (wir spazieren bzw. wandern gern), doch in Maßen.

Gesundes Mittelmaß eben. Niemand wird jünger und ich denke eben auch an die Zukunft.

Was heute noch wunderbar funktioniert, was ist in 10 Jahren?

 

Denn ich möchte meinem Hund gerecht werden können.

Jede Fellnase hat es verdient, dass auch seine Ansprüche erfüllt werden bzw. werden können. Denn ein Hund hat nur Dich, wir aber noch unsere Freunde, Verwandte, Job ...

 

Und nein, ich denke nicht nur: „der Hund muss dies und das „können".

Nein, was kann ICH leisten, damit der Hund sich bei uns glücklich fühlt.

Denn die Liebe, die man einem Hund gibt, gibt er vielfach zurück! Das weiß ich aus Erfahrung!

 

Und nachdem ich eben doch einige Abende / Nächte damit verbracht habe, nach möglichen Rassen mit den o.g. Charaktereigenschaften in Internet zu suchen, stieß ich, mehr durch Zufall, auf die Kromfohrländer.  

 

Laut Rassebeschreibung war alles erfüllt, was wir wollten. Sehr anhänglich und menschenbezogen, Größe und Temperament, total niedliches Aussehen agil, kein Jagdinstinkt, eben ein perfekter Begleithund. Jetzt war nur noch zu entscheiden, ob Glatthaar oder Rauhaar.

 

Und um herauszufinden, ob die Rassebeschreibung zutrifft und ob meinem Mann und mir besser Glatthaar oder Rauhaar gefällt, planten wir die Teilnahme am nächsten Kromispaziergang um eben die Fellnasen „live“ zu erleben.  

 

Doch bei meiner Recherche im Internet stieß ich auch auf ein wichtiges Thema: Gesundheit.

Meine Eltern